Wie besteht ein liebevoll geführter Interior-Shop gegen Giganten wie Zara Home? Mit einem radikalen Social-First-Ansatz, authentischem Storytelling und systematischem Creative-Testing: weg vom Abverkauf um jeden Preis, hin zum Marken-Erlebnis, das messbar verkauft.
Blume Exclusiv Interior ist ein inhabergeführter Interior-Shop im Wettbewerb mit Ketten wie Zara Home. Statt Preiskampf bei Google haben wir auf Social Ads mit authentischen Motiven und systematischem Creative-Testing gesetzt: 64 % niedrigere Kosten pro Kauf, ein ROAS von 4,93 im Aktionszeitraum und 9,46 in der Spitze.
Zahlen, Daten, Fakten
Das steht am Ende im Reporting.
4,93
ROASDurchschnitt im Aktionszeitraum, stark für Interior
9,46
Peak-ROASMaximum aus dem Budget in den ersten Wochen
5,69 %
Click-Through-RateCreatives, maximal relevant für die Zielgruppe
−64 %
Kosten pro KaufDurch konsequentes A/B-Testing vs. Vorjahr
Quelle: Meta Ads Manager & Google Analytics · Aktionszeitraum 2025
Mit how performance haben wir endlich einen Partner gefunden, der unsere Marke nicht nur versteht, sondern sie auch mit der nötigen Daten-Präzision skaliert. Früher haben wir uns oft auf unser Gefühl verlassen – heute wissen wir dank des Trackings genau, welche Anzeigen unseren Umsatz bewegen und können auf diesen Erkenntnissen skalieren.“
Die AnzeigeEchte Stimmung statt Katalog-Optik: 27 Creatives im TestDie WohnweltPersönliche Shootings schaffen Vertrauen und Wertigkeit
Wischen für mehrEchte Räume schlagen Stock
Die Herausforderung
Wenn gute Produkte allein nicht reichen.
Markenaufbau mit Performance-Hebel: Wie sich ein inhabergeführter Interior-Shop mit Persönlichkeit, Daten und System gegen die Riesen der Branche behauptet.
Die Ausgangslage: Schöner Shop, zu wenig Bestellungen
Blume Exclusiv Interior ist ein inhabergeführter Online-Shop für hochwertiges Interior-Design. Die Produkte stimmen, der Shop steht, aber das Geschäft war so nicht profitabel. Es fehlte an Reichweite und an einem Weg, aus Besuchern auch Käufer zu machen.
Der Wettbewerb: große Namen, kleine Preise
Anbieter wie Zara Home setzen auf riesige Budgets und aggressive Preise. Die vorherige Agentur versuchte es mit klassischen Social-Media-Anzeigen, ohne spürbaren Effekt. Was fehlte, war ein Ansatz, der den Charakter der Marke transportiert und gleichzeitig messbar verkauft.
Die Challenge: Profitabilität trotz starker Konkurrenz
Aus einem schönen, aber unrentablen Shop ein profitables E-Commerce-Geschäft machen. Und das, ohne die Seele der Marke zu opfern oder in einen Preiskampf mit den Großen einzusteigen.
Die Lösung
Weniger Gießkanne, mehr Fokus.
Die Strategie: Budget dort einsetzen, wo es wirkt. Wir haben Google Ads fast komplett abgeschaltet. Der Grund: Interior-Inspiration passiert nicht in der Google-Suche, sondern auf Instagram und Facebook. Also haben wir das Budget konsequent dort eingesetzt, wo die Zielgruppe emotional erreichbar ist.
Der Gamechanger: echte Bilder statt Katalog-Optik. Gemeinsam mit Blume Exclusiv entwickelten wir eine durchdachte Creative-Strategie: ein Mix aus statischen Anzeigen und animierten Formaten, abgestimmt auf die jeweilige Zielgruppe.
Die Grundlage waren die authentischen Shootings des Teams.
Unterstützt wurde das durch systematisches Creative-Testing:allein in der Weihnachtskampagne 2025 testeten wir diverse verschiedene Creatives. Reels, statische Anzeigen, verbunden mit diversen unterschiedlichen Hooks und Landingpages. Schritt für Schritt filterten wir heraus, welcher Content tatsächlich zum Kauf führt, und verschoben das Budget entsprechend.
Qualitätssicherung & Vertrauen: die richtigen Hebel. Mehr Reichweite allein reicht nicht. Um aus Aufmerksamkeit auch Käufe zu machen, setzten wir auf drei Bausteine:
→Authentische Creatives: Persönliche Shootings statt Stockfotos. Echte Stimmung schafft Vertrauen und hebt Blume Exclusiv klar von der Konkurrenz ab.
→Systematisches Testing: Diverse Creatives in einer Kampagne. Verschiedene Formate, Hooks und Landingpages gegeneinander getestet, bis klar war, was funktioniert und was nicht.
→Social Proof durch Influencer: Die gezielte Kombination von Influencer-Content und Performance-Anzeigen baute Vertrauen auf. Die Zielgruppe sah die Produkte nicht nur als Werbung, sondern eingebettet in einen echten, inspirierenden Kontext.
Das Fazit
Mit der richtigen Strategie gegen die Großen bestehen.
Diese Kampagne zeigt: Auch inhabergeführte Shops können sich gegen die großen Player behaupten, wenn die Strategie stimmt. Statt mit Kampfpreisen zu konkurrieren, setzten wir auf das, was Blume Exclusiv ausmacht: Persönlichkeit, Qualität und echte Nähe zur Zielgruppe. Das Budget konzentrierten wir dort, wo es wirkt, und optimierten durch konsequentes Testing jeden Euro.
Und das Ergebnis? Erfolgreiche Kampagnen und ein Onlineshop, der durch Charme statt Masse glänzt.
FAQ
Häufige Fragen zu diesem Case.
Welche Ergebnisse sind für einen Interior-Shop realistisch?
Bei Blume Exclusiv Interior lag der ROAS im Schnitt bei 4,93 über den gesamten Aktionszeitraum, mit einem Spitzenwert von 9,46, jeder Werbe-Euro brachte also im Schnitt knapp 5 € Umsatz. Gleichzeitig sanken die Kosten pro Kauf um 64 % im Vergleich zum Vorjahr. Solche Werte sind kein Versprechen für jeden Shop, aber sie zeigen, was mit der richtigen Strategie in einem umkämpften Markt möglich ist.
Wie besteht ein kleiner Shop gegen Ketten wie Zara Home?
Nicht über den Preis, den Kampf verliert man. Blume Exclusiv Interior gewinnt über das, was Ketten nicht haben: Persönlichkeit, Liebe zum Detail und Produkte, die genau dafür stehen. In jeder Kampagne gab es Liebhaberstücke, die perfekt zur Marke und zur Zielgruppe passten, und genau diese Produkte haben die gesamte Kampagne vorangetrieben. Die Anzeigen machen das sichtbar, statt Rabatte zu schreien. Am Ende ist die Marke das, was sich in guten Produkten widerspiegelt, und genau das verkauft.
Warum habt Ihr Google Ads für diesen Kunden fast komplett abgeschaltet?
Weil Google für Shops vor allem ein Preisvergleich ist, und den kann ein kleiner Shop gegen die Großen nicht gewinnen. Wer mit seinen Produkten genauso teuer oder teurer ist als die Konkurrenz, verliert dort Budget, statt Kunden zu gewinnen. Interior-Inspiration passiert außerdem nicht in der Suche, sondern auf Instagram und Facebook. Also haben wir das Budget dorthin verschoben, wo die Marke wirken kann. Bei anderen Geschäftsmodellen ist Google der stärkste Kanal, das prüfen wir im Grobkonzept.
Klassische Social Ads hatten vorher nichts gebracht. Was war bei Euch anders?
Der Ansatz. Klassische Anzeigen mit Katalogbildern verpufften, weil sie aussahen wie alle anderen. Wir haben mit den authentischen Shootings des Teams gearbeitet, statische und animierte Formate je Zielgruppe kombiniert und jedes Motiv systematisch getestet. Dazu ein Tracking, das zeigt, welche Anzeige wirklich verkauft. Aus Bauchgefühl wurde Steuerung nach Zahlen.
Wie findet Ihr heraus, welche Anzeige wirklich verkauft?
Durch systematisches Testing statt Bauchgefühl. Allein in der Weihnachtskampagne 2025 haben wir 27 Creatives gegeneinander getestet, Reels, statische Anzeigen, verschiedene Hooks und Landingpages. Das Budget wandert Schritt für Schritt zu dem, was nachweislich zum Kauf führt.
Braucht es Influencer, damit das funktioniert?
Kein Muss, aber ein starker Hebel. Blume Exclusiv Interior hat Influencer-Content beigesteuert, den wir gezielt in die Performance-Anzeigen eingebunden haben: Die Zielgruppe sah die Produkte nicht als Werbung, sondern eingebettet in einen echten, inspirierenden Kontext. Dieser Social Proof senkt die Hemmschwelle beim Kauf, gerade bei hochpreisigen Produkten.
Funktioniert Performance Marketing auch bei hochpreisigen Produkten mit langer Kaufentscheidung?
Ja, es ändert sich nur die Strategie. Bei Produkten, die niemand impulsiv kauft, zählen Vertrauen und Markenerlebnis: authentische Bilder statt Katalog-Optik, mehrere Kontaktpunkte statt Einmal-Werbung. Die Click-through-Rate von 5,69 % im Blume-Case zeigt, wie stark die Zielgruppe reagiert, wenn die Motive wirklich zu ihr passen.
Optimiert Ihr auf Umsatz oder auf Gewinn?
Das Ziel einer starken E-Commerce-Zusammenarbeit ist immer der Gewinn, gemessen als POAS, Profit on Advertising Spend: Was bleibt nach Abzug der Marge von jedem Werbe-Euro übrig? Ob sich ein solches System schon lohnt, hängt von zwei Dingen ab: der Tiefe des Trackings und der Zahl der Lerneffekte. Erst wenn genug Budget fließt und genug Umsatz und Daten zusammenkommen, trägt ein komplexes POAS-Setup. Bis dahin steuern wir nach Umsatz, aber mit Blick auf die Marge, damit kein Produkt die Zahlen schönt, obwohl Ihr draufzahlt.