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Case Study

Radio Hannover

Der Prototyp unserer Recruiting-Blaupause.

Vom Experiment zum System: Wie ein Pilotprojekt für Radio Hannover mit einer Conversion Rate von 7,59 % bewies, dass digitale Bewerberfunnel funktionieren, und das Fundament für unsere Social-Recruiting-Methode legte.

Recruiting · Sales-Team Social Ads & Performance Funnel Pilotprojekt · ca. 12 Wochen
Recruiting-Kampagne für Radio Hannover
Conversion Rate ↑ 7,59 %
65 Bewerbungen · in ca. 12 Wochen
Kurz gesagt:

Für Radio Hannover haben wir 2023 als Pilotprojekt einen Talent-Pool für das Sales-Team aufgebaut: Social Ads plus ein Bewerber-Funnel ohne Anschreiben und Lebenslauf. Das Ergebnis: 65 Bewerbungen bei 7,59 % Conversion Rate, und die Blaupause, nach der wir seitdem jedes Recruiting-Projekt bauen.

Zahlen, Daten, Fakten

Das steht am Ende im Reporting.

65
BewerbungenQualifiziert, in ca. 12 Wochen Laufzeit
7,64 €
Pro BewerbungMaximale Budget-Effizienz dank Tracking und Meta-KI
7,59 %
Conversion RateEtwa jeder 13. Klick führte zu einer Bewerbung
1,54 %
Outbound CTRGute Klickrate durch Creative-Optimierung

Quelle: Meta Ads Manager · Pilotkampagne über ca. 12 Wochen

Benjamin Kahnt
Benjamin Kahnt Geschäftsführer, Radio Hannover
Radio Hannover
Mit den Köpfen hinter how performance verbindet mich eine langjährige und inzwischen freundschaftliche Beziehung. Ein Grund mehr, bei der Auswahl und Bewertung der Leistungen genau hinzuschauen. Am Ende war die Auswahl, die wir für zwei Radiosender getroffen haben, inhaltlich und im Ergebnis richtig. Was mich besonders beeindruckt, ist die Art und Weise, wie mit möglichen Schwächen einer Kampagne umgegangen wird. Immer ehrlich, transparent, ergebnisorientiert und vor allem messbar!“
Benjamin Kahnt
Benjamin Kahnt Geschäftsführer, Radio Hannover
Radio Hannover
Radio Hannover · Das Pilotprojekt der Blaupause

Aus der Kampagne

Einblicke in den Case.

Social-Media-Anzeige der Recruiting-Kampagne für Radio Hannover
Die AnzeigeDie bekannte Marke des Senders als Türöffner im Feed
Der erste how! Bewerbungsfunnel: Frage nach Vertriebserfahrung
Der FunnelDer allererste how! Funnel: ein Klick statt Anschreiben
Wischen für mehr

Die Herausforderung

Neue Wege im Recruiting testen.

Die Ausgangslage: Innovationsgedanke ohne Druck aufgrund von akutem Personalnotstand

Radio Hannover hat kein unterbesetztes Sales-Team. Ganz im Gegenteil, die Abteilung steht und ist gut aufgestellt. Geschäftsführer Benjamin Kahnt und sein Team wollten diese komfortable Situation bewusst nutzen und einen neuen, rein digitalen Ansatz testen.

Das Ziel war es, den regionalen Personalmarkt anzusprechen und zu sehen, ob sich über Social Media unkompliziert eine Pipeline an potenziellen KandidatInnen für das Vertriebsteam aufbauen lässt, um das Team bei echten Volltreffern strategisch zu erweitern oder im Falle einer Vakanz auf einen bestehenden Pool interessanter KandidatInnen zurückgreifen zu können.

Die Hürde: Der klassische Bewerbungsprozess erreicht nur aktiv Suchende

Klassische Bewerbungswege haben eine entscheidende Schwäche: Sie erreichen fast ausschließlich potentielle Bewerber, die bereits aktiv auf Jobsuche sind. Damit wird nur einen Bruchteil des eigentlichen Bewerberpotenzials erreicht. Qualifizierte KandidatInnen, die in einem festen Job stehen und sich einen Wechsel grundsätzlich vorstellen können, bleiben über diese Wege praktisch unsichtbar. Genau diese Kandidaten sind aber die Interessantesten Bewerber.

Und selbst für Wechselwillige bedeutet der klassische Prozess oft zu viel Aufwand. Der Medienbruch zwischen dem schnellen Konsum auf dem Smartphone und dem formellen Erstellen von Anschreiben und Lebenslauf sorgt in diesem Kontext grundsätzlich für enorme Absprungraten, was dazu führt, dass qualitativ gute Bewerbungen den Weg ins HR-Postfach oft nicht finden.

Die Challenge: Den Kanal und das System validieren

Für how performance ging es bei diesem Ansatz um den ultimativen Proof of Concept: Lässt sich eine funktionierende, digitale Infrastruktur aufbauen, die in kürzester Zeit messbare Ergebnisse liefert und sich bei Bedarf auch skalieren lässt?

Und gelingt es darüber, genau die Menschen zu erreichen, die über klassische Stellenanzeigen nie den Weg zu Radio Hannover gefunden hätten?

Wichtiges Ziel dabei: Das eingesetzte Mediabudget auf Meta sollte maximal effizient genutzt werden, um verlässliche Daten über das Nutzerverhalten im Recruiting-Funnel zu sammeln.

Die Lösung

Hohe Abschlussquoten durch den ersten how! Funnel.

Die Strategie: Ganzheitliches Social Recruiting, von der Ansprache bis zur Bewerbung.
Der entscheidende Hebel im Social Recruiting: Wir erreichen Menschen nicht erst, wenn sie aktiv suchen, sondern direkt in ihrem Alltag und zwar beim Scrollen im Feed. So konnten wir gezielt KandidatInnen ansprechen, die gar nicht aktiv auf Jobsuche waren, sich einen Wechsel aber durchaus vorstellen konnten.

Genau diese Zielgruppe ist deutlich größer als der Kreis der aktiv Suchenden, und hier steckt das Bewerberpotenzial, das über klassische Kanäle unerreichbar bleibt. Die Social Ads haben wir präzise auf Hannover und einen Radius von 20 Kilometern ausgesteuert und die bekannte, etablierte Marke des Senders als Türöffner genutzt. Anstatt die KandidatInnen auf eine klassische, textlastige Karriereseite zu leiten, haben wir möglichst viele Hürden eingerissen. Ein nahezu lückenloses Tracking stellte dem Meta-Algorithmus die nötigen Nutzersignale zur Verfügung, um die Kampagne im zeitlichen Verlauf lernen zu lassen und dadurch Streuverluste in der Ausspielung zu minimieren.

Der Gamechanger: Der Klick-Funnel im Live-Test.
Die Social Ads lieferten die Aufmerksamkeit und der Funnel machte daraus Bewerbungen. Das Herzstück der Kampagne war der allererste Einsatz unseres interaktiven, mobil optimierten Bewerbungsfunnels. Der Einstieg wurde extrem niedrigschwellig gestaltet. Die erste Seite startete mit einer einfachen, aktivierenden Frage: „Bringst Du Erfahrung im Vertrieb oder der Kundenbetreuung mit?“. Mit nur einem Klick war der Nutzer im Prozess und konnte diesen ohne Anschreiben und ohne Lebenslauf durchlaufen. Wir haben darauf geachtet, dass dennoch relevante Qualifizierungsmerkmale vorlagen, um Radio Hannover eine erste Bewertung der Qualifizierung zu ermöglichen.

Ganzheitlich zum Erfolg: Die vier Bausteine des Systems.
Damit aus Aufmerksamkeit qualifizierte Bewerbungen werden, griffen vier Bausteine nahtlos ineinander:

  • Ansprache jenseits der aktiven Suche:
    Über die Social Ads haben wir gezielt Menschen erreicht, die nicht aktiv auf Jobsuche waren. So entstand Zugang zu einem Bewerberpotenzial, das über Stellenportale und Ausschreibungen nie sichtbar geworden wäre: die Grundlage für die Qualität der eingehenden Bewerbungen.
  • Smarte Abfragestrecke:
    Im Funnel wurden gezielt Kernkompetenzen wie Ausbildung, Studium und EDV-Erfahrung abgefragt.
  • Hürde am Ende:
    Ein kurzes Freitextfeld zur bisherigen Vertriebstätigkeit sorgte dafür, dass sich nur Personen eintrugen, die ein ernsthaftes Interesse an einem Austausch hatten. Was also sonst als Hürde gilt, diente uns als Qualitätsmerkmal.
  • Nahezu lückenloses Conversion-Tracking:
    Der eigentliche Durchbruch war technischer Natur. Wir konnten ein Tracking implementieren, bei dem die relevanten Signale aus dem Funnel zuverlässig an Meta zurückgespielt wurden. Dadurch konnte der Algorithmus in Rekordzeit lernen und die Ads maximal effizient aussteuern. Dank des großen Vertrauens des Kunden konnten wir zudem per A/B-Testing die Einstiegsseite des Funnels live optimieren, ohne dass diese in weitläufige Korrekturschleifen gehen mussten.

Das Fazit

Der unschätzbare Prototyp für unsere Agentur.

Diese Kampagne hat uns exzellente Performance-Daten geliefert: Eine Conversion-Rate von 7,59 % und ein CPA von gerade einmal 7,64 Euro je eingehende Bewerbung zeigten, dass die technische Infrastruktur und der psychologische Aufbau des Bewerbungsprozesses im Funnel funktionierten und im Vergleich zu klassischen Modellen deutlich bessere Ergebnisse liefern können.

Zwar waren die BewerberInnen in diesem ersten Durchlauf noch nicht mit der nötigen Spitzenqualität, um das bereits vollzählige Team von Radio Hannover weiter auszubauen, doch für uns bei how performance hatte dieses Projekt einen unschätzbaren Erfahrungswert.

Es war der erfolgreiche Prototyp und die technologische Blaupause für unser Social Recruiting und das Fundament, auf dem wir kurz darauf skalierte HR-Kampagnen für Kunden wie Hannover 96 e.V. oder Röwer & Rüb in verschiedensten Branchen und mit unterschiedlichen Bewerberprofilen realisiert haben.

FAQ

Häufige Fragen zu diesem Case.

Was hat eine Bewerbung gekostet?

Unter 8 € pro qualifizierter Bewerbung, bei über 60 Bewerbungen in rund zwölf Wochen. Damit lag der Case in derselben Größenordnung wie unsere anderen Recruiting-Projekte, obwohl Medienberufe umkämpft sind. Was bei Euch realistisch ist, schätzen wir im Grobkonzept ab.

Lohnt sich Social Recruiting auch, wenn gerade keine Stelle offen ist?

Gerade dann. Bei Radio Hannover war das Sales-Team komplett, das Ziel war ein Talent-Pool: eine Pipeline an Kandidaten, auf die der Sender bei einer Vakanz zurückgreifen oder mit der er bei echten Volltreffern das Team erweitern kann. Wer erst bei akutem Personalnotstand startet, sucht unter Druck und nimmt, was kommt. Wer vorher startet, kann auswählen.

Warum soll Performance-Recruiting besser funktionieren als klassische Stellenanzeigen?

Nur 15 bis 20 % der potenziellen Bewerber sind selbst aktiv auf der Suche nach einer neuen Stelle, der XING Jobwechsel-Atlas 2026 bestätigt das Bild: Rund ein Drittel der Beschäftigten ist wechselbereit, aktiv sucht aber nur ein Bruchteil. Gerade bei hart umkämpften Stellen erreicht man ohne aktive Bewerberansprache fast gar nichts. Wir sprechen durch die Meta-KI gezielt die Personen an, die wechselwillig sind und auf die Stelle passen.

Geht Bewerbung wirklich ohne Anschreiben und Lebenslauf, und wie sichert Ihr dann die Qualität?

Ja, und das war der Kern des Tests. Der Bruch zwischen schnellem Scrollen am Smartphone und dem formellen Erstellen von Anschreiben und Lebenslauf ist der Hauptgrund für Absprünge. Im Funnel fragen wir stattdessen die relevanten Qualifikationen direkt ab, etwa Ausbildung, Studium und EDV-Erfahrung. Und am Ende steht ein kurzes Freitextfeld zur bisherigen Vertriebstätigkeit: Wer sich dafür eine Minute nimmt, hat ernsthaftes Interesse. So wird die Hürde an der richtigen Stelle zum Qualitätsmerkmal.

Wie kommt eine Conversion Rate von 7,59 % zustande?

7,59 % der Besucher, die auf die Anzeige geklickt haben, haben die Bewerbung abgeschlossen, bei klassischen Karriereseiten mit Formular ist 1 % oft schon gut. Der Unterschied ist der Funnel: eine Frage pro Schritt, mobil gedacht, Kontaktdaten erst am Ende. So bricht kaum jemand ab, der ernsthaft interessiert ist.

Wie lange hat das Projekt von Start bis zur ersten Bewerbung gedauert?

In der Regel kommt schon in den ersten 3 Tagen die erste Bewerbung rein. Das Projekt selbst sollte trotzdem 2 bis 3 Monate dauern. Dadurch haben wir verschiedene Optimierungs-Szenarien, die wir testen können, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erhalten.

Wie läuft das Bewerber-Management ab?

Unser Tool kommt mit einem eigenen CRM. Hier können alle Bewerbungen eingesehen, sortiert und kommentiert werden. In diesem Zuge ist es auch möglich, automatische Mails an Bewerberinnen und Bewerber mit bestimmten Merkmalen zu versenden. Außerdem arbeitet unser Tool mit einer direkten Anbindung an Personio. Die Daten der Bewerberinnen und Bewerber laufen in diesem Fall direkt in Personio ein und können von Eurem Team auf dem gewohnten Weg bearbeitet werden.

Was braucht Ihr von uns, damit wir starten können?

Im ersten Schritt brauchen wir nur eine aktuelle Stellenausschreibung der zu besetzenden Stelle. Hier finden wir in der Regel alle nötigen Informationen, um auf dieser Basis den Bewerber-Funnel zu erstellen.

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