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Case Study

Röntgenpraxis Am Marstall

Über 20 qualifizierte Bewerbungen für einen gesuchten Fachbereich auf dem Land.

Die Röntgenpraxis Am Marstall suchte MFA und MTR für ihren Standort Alfeld. Ein Berufsbild mit akutem Fachkräftemangel, an einem ländlichen Standort, nachdem zuvor ein mittleres vierstelliges Budget über mehrere Kanäle bis hin zu Zeitungsanzeigen kaum Wirkung gezeigt hatte.

Recruiting · Healthcare Meta Ads & Performance Funnel 2026
Der mobile Bewerberfunnel der Röntgenpraxis Am Marstall
Bewerbungsdauer unter 5 Min.
20+ Bewerbungen · MFA & MTR
Kurz gesagt:

Die Röntgenpraxis Am Marstall suchte MFA und MTR für den ländlichen Standort Alfeld, nachdem Zeitungsanzeigen und Stellenportale kaum Rücklauf brachten. Mit Meta Ads und einem Bewerber-Funnel, der in unter fünf Minuten ausgefüllt ist, kamen über 20 qualifizierte Bewerbungen für unter 80 € pro Bewerbung, die Stelle wurde besetzt.

Zahlen, Daten, Fakten

Das steht am Ende im Reporting.

20+
Qualifizierte BewerbungenGeneriert innerhalb von 12 Wochen Laufzeit
<5 min
BewerbungszeitMaximaler Fokus auf den Bewerbungsprozess
<80 €
Kosten pro BewerbungIm ländlichen Raum, für einen medizinischen Fachberuf
1,3 %
Conversion RateDurch A/B Test optimierte Rate an Bewerbungen


Lisa Maria Blankenberg
Lisa Maria Blankenberg Recruiting, Röntgenpraxis Am Marstall
Röntgenpraxis Am Marstall
Zu Beginn waren wir skeptisch, ob das für unseren ländlichen Standort funktionieren kann. Aber bereits nach kurzer Zeit haben wir festgestellt, dass so wie wir es mit how performance ausgearbeitet haben, genau der richtige Weg war. Wir sind sehr happy mit den Ergebnissen.“
Lisa Maria Blankenberg
Lisa Maria Blankenberg Recruiting, Röntgenpraxis Am Marstall
Röntgenpraxis Am Marstall
Röntgenpraxis Am Marstall · Seit 2026 Seite an Seite, inzwischen mit weiteren Funnels

Aus der Kampagne

Mit der richtigen Botschaft zum Erfolg.

Um herauszufinden, worauf die potentiellen Bewerbenden ansprechen, haben wir 3 unterschiedliche Botschaften mit Motiven getestet.

Anzeigenmotiv der Röntgenpraxis Am Marstall: freie Wochenenden als Benefit
Work-Life-Balance„Kein Wochenende. Keine Nacht. Kein Druck.“ Diese Botschaft adressiert den größten Schmerzpunkt der Zielgruppe.
Anzeigenmotiv der Röntgenpraxis Am Marstall: menschliche Ansprache
Team & Wertschätzung„Radiologie, die menschlich bleibt.“ Der emotionale Zugang über Team und Atmosphäre.
Wischen für mehr

Die Herausforderung

Fachkräfte finden, wo der Markt praktisch leer ist.

MFA und MTR zählen zu den am schwersten zu besetzenden Gesundheitsberufen. Wie Social Recruiting am ländlichen Standort Alfeld gelang, wo Zeitungsanzeigen und ein mittleres vierstelliges Budget kaum Rücklauf brachten.

Der Markt

Ein stark gesuchter Fachbereich

Der Standort

Ländliches Alfeld

Der Versuch davor

Budget ohne Wirkung

Die Ausgangslage: Ein gesuchter Fachbereich am ländlichen Standort

Die Röntgenpraxis Am Marstall ist die größte radiologische Praxis der Region Hannover. Was 1947 als einzelne Praxis begann, ist heute ein Netzwerk aus rund 10 Standorten. Seit Juli 2025 gehört auch Alfeld (Leine) dazu, ländlich gelegen zwischen Hildesheim und Hannover. Für diesen Standort suchte die Praxis Medizinische Fachangestellte und Medizinische Technolog:innen für Radiologie. MFA und vor allem MTR sind bundesweit stark gesucht. Wie hoch der Bedarf war, zeigt eine Zahl: Zeitweise lobte die Praxis bis zu 10.000 € Wechselprämie für neue Mitarbeitende aus. Zuvor waren bereits Anzeigen im mittleren vierstelligen Bereich über mehrere Kanäle bis hin zu Zeitungen gelaufen, mit ernüchterndem Rücklauf.

Die Hürde: Klassische Wege erreichen nur aktiv Suchende

Klassische Bewerbungswege haben eine entscheidende Schwäche: Sie erreichen fast ausschließlich Menschen, die bereits aktiv auf Jobsuche sind. Gerade bei einem gesuchten Fachbereich wie MTR ist dieser Kreis winzig. Die wenigen ausgebildeten Fachkräfte stehen meist in einem festen Job und bleiben über Stellenportale praktisch unsichtbar, obwohl sich viele von ihnen einen Wechsel durchaus vorstellen können. Am ländlichen Standort Alfeld verschärft sich das Problem zusätzlich. Das Einzugsgebiet ist klein, jede zusätzliche qualifizierte Bewerbung hat entsprechend hohen Wert. Und selbst Wechselwillige schrecken vor dem klassischen Prozess zurück: Der Medienbruch zwischen dem schnellen Konsum auf dem Smartphone und dem formellen Erstellen von Anschreiben und Lebenslauf sorgt für hohe Absprungraten.

Die Challenge: Qualität statt Masse, bei moderatem Budget

Für how performance ging es darum, in einer der schwierigsten Recruiting-Nischen überhaupt nicht einfach viele, sondern die richtigen Bewerbungen zu erzeugen. Mit einem moderaten Mediabudget sollten genau die Fachkräfte erreicht werden, die über klassische Stellenanzeigen nie den Weg nach Alfeld gefunden hätten. Wichtig dabei: Die Bewerbungen mussten vorqualifiziert in der Praxis ankommen, damit das Team nicht mit unpassenden Profilen belastet wird, sondern direkt in Gespräche gehen kann.

Die Lösung

Ein ganzheitlicher Ansatz von der Botschaft bis ins Bewerber-Tool.

Die Strategie: Ganzheitliches Social Recruiting, von der Ansprache bis zur Bewerbung. Der entscheidende Hebel im Social Recruiting: Wir erreichen Menschen nicht erst, wenn sie aktiv suchen, sondern direkt in ihrem Alltag und zwar beim Scrollen im Feed. So sprechen wir gezielt MFA und MTR an, die gar nicht auf Jobsuche sind, sich einen Wechsel aber durchaus vorstellen können. Genau dort steckt das Bewerberpotenzial, das über klassische Kanäle unerreichbar bleibt.

Wir haben dafür den kompletten Prozess übernommen, von der Botschaft über die Creatives bis zur automatischen Übergabe an das Bewerber-Tool der Praxis. Die Social Ads haben wir präzise auf Alfeld und den Umkreis ausgesteuert. Ein sauberes Conversion-Tracking stellte dem Meta-Algorithmus dabei die nötigen Signale zur Verfügung, damit die Kampagne im Verlauf lernen und Streuverluste minimieren konnte. Der rote Faden dabei: erst verstehen, was Bewerber:innen wirklich bewegt, dann konsequent danach steuern.

Der Gamechanger: Der Vorqualifizierungs-Funnel. Die Social Ads lieferten die Aufmerksamkeit, der Funnel machte daraus Bewerbungen. Statt die Kandidat:innen auf eine klassische, textlastige Karriereseite zu leiten, haben wir die Hürden konsequent eingerissen: Bewerbung ohne Anschreiben, ohne Lebenslauf, in unter fünf Minuten auf dem Smartphone.

Das Herzstück ist dabei mehr als ein Formular. Der Funnel beantwortet die wichtigen Fragen der Bewerber:innen, räumt Einwände aus und transportiert die Arbeitgebermarke, noch bevor die Bewerbung abgeschickt ist. Gleichzeitig zeigt er uns, für welche Themen sich Interessent:innen am meisten interessieren, und liefert damit die Grundlage, die Botschaften weiter zu schärfen.

Ganzheitlich zum Erfolg: Die fünf Bausteine des Systems. Damit aus Aufmerksamkeit qualifizierte Bewerbungen werden, griffen fünf Bausteine nahtlos ineinander:

  • Die richtige Botschaft finden:
    Zuerst haben wir analysiert, welche Vorteile für MFA/MTR wirklich zählen: keine Nacht- und Wochenenddienste, unbefristet, Voll-/Teilzeit, 30 Tage Urlaub, Hansefit, JobRad, Deutschlandticket. Daraus haben wir die stärksten Botschaften abgeleitet.
  • Drei Creatives, die Interesse wecken:
    Die Botschaften haben wir in drei unterschiedliche Creatives übersetzt und über Meta-Ads mit engem Standort-Targeting ausgespielt, um passive, wechselbereite Fachkräfte direkt im Feed abzuholen und auf die Website zu führen.
  • Vorqualifizierung als Qualitätsfilter:
    Der Funnel fragt Ausbildung, Erfahrung und gewünschte Arbeitszeit ab und leitet nicht passende Profile über einen Absage-Pfad bewusst aus. So landen in der Praxis nur relevante, vorqualifizierte Bewerbungen.
  • Dynamische Kurzbewerbung direkt ins Bewerber-Tool:
    Zum Abschluss fragt eine dynamische, kurze Bewerbung nur die wichtigsten Punkte ab. Die fertigen Bewerbungen laufen vollautomatisch in das Bewerber-Tool der Personalerinnen ein, ohne Medienbruch und ohne manuelle Nacharbeit.
  • Sauberes Conversion-Tracking als Fundament:
    Die Grundlage für alles andere: Ein sauberes Conversion-Tracking spielt die relevanten Signale aus dem Funnel zuverlässig an Meta zurück. Erst dadurch weiß der Algorithmus, wie eine qualifizierte Bewerbung überhaupt aussieht, und kann die Anzeigen gezielt auf die Menschen ausrichten, die wirklich passen. Ohne dieses Fundament optimiert Meta im Blindflug. Mit ihm sinken Streuverluste und Kosten pro Bewerbung deutlich.

Das Fazit

Besetzt, wo klassische Kanäle versagten.

Diese Kampagne zeigt, dass Social Recruiting genau dort trägt, wo der Bewerbermarkt fast leer ist. Für ein Berufsbild, bei dem am ländlichen Standort weder Stellenanzeigen noch ein mittleres vierstelliges Budget über Print und weitere Kanäle nennenswerte Bewerbungen brachten, konnte über unseren ganzheitlichen Funnel-Ansatz die offene Stelle besetzt werden. Darüber hinaus wurden weitere passende Bewerber:innen gefunden.

Der Schlüssel war nicht die billigste Bewerbung, sondern die höchste Qualität: die richtige Botschaft, drei zielgerichtete Creatives, ein Funnel, der vorqualifiziert und die Arbeitgebermarke transportiert, die automatische Übergabe ins Bewerber-Tool und ein sauberes Tracking, das Meta die richtigen Signale liefert.

FAQ

Häufige Fragen zu diesem Case.

Was hat eine Bewerbung gekostet?

Unter 80 € pro qualifizierter Bewerbung, bei über 20 Bewerbungen für einen gesuchten Fachbereich an einem Standort auf dem Land. Die offene Stelle konnte besetzt werden, und darüber hinaus wurden weitere passende Bewerber gefunden. Was bei Euch realistisch ist, schätzen wir im kostenlosen Grobkonzept ab.

Warum soll Performance-Recruiting besser funktionieren als klassische Stellenanzeigen?

Nur 15 bis 20 % der potenziellen Bewerber sind selbst aktiv auf der Suche nach einer neuen Stelle, der XING Jobwechsel-Atlas 2026 bestätigt das Bild: Rund ein Drittel der Beschäftigten ist wechselbereit, aktiv sucht aber nur ein Bruchteil. Gerade bei hart umkämpften Stellen erreicht man ohne aktive Bewerberansprache fast gar nichts. Wir sprechen durch die Meta-KI gezielt die Personen an, die wechselwillig sind und auf die Stelle passen.

Funktioniert das auch in gesuchten Fachbereichen?

Gerade dort. Fachkräfte in gesuchten Fachbereichen stehen fast alle in festen Jobs und lesen keine Stellenportale, deshalb laufen klassische Anzeigen ins Leere. Wir erreichen diese Menschen im Social-Media-Feed, mit Botschaften, die ihre echten Wechselgründe ansprechen, etwa planbare Arbeitszeiten ohne Nacht- und Wochenenddienste. Bei der Röntgenpraxis waren das MTR und MFA, zwei der gesuchtesten Berufe im Gesundheitswesen.

Warum funktioniert das auch in ländlichen Regionen?

Weil wir genau steuern, wo die Anzeigen ausgespielt werden. Wir legen den Umkreis um den Standort so fest, dass nur Menschen die Anzeige sehen, für die der Arbeitsweg realistisch ist. So erreichen wir gezielt die relevanten Fachkräfte in der Region, statt Budget in Ballungsräumen zu verstreuen, aus denen niemand pendeln würde. Der Standort Alfeld ist dafür der Beleg.

Warum funktioniert Euer Bewerbungsprozess besser als andere?

Wir sehen uns die Ergebnisse über die Performance der Anzeige hinaus an. Unser Bewerbungsprozess holt den Bewerber ab, beantwortet die wichtigsten Fragen, die zu einer Bewerbungshürde werden können, und leitet den Bewerber, egal ob am Handy oder am Rechner, mit einfachen Fragen durch die Bewerbung. Dabei arbeiten wir zweigleisig: Die Qualifizierungsfragen im Funnel sortieren nicht nur vor, sie liefern dem Algorithmus auch Lernsignale. So werden die Anzeigen mit der Zeit gezielt den Personen ausgespielt, die besser auf die Stelle passen und sich eher bewerben. Bei der Röntgenpraxis dauerte die komplette Bewerbung unter 5 Minuten.

Wie lange hat das Projekt von Start bis zur ersten Bewerbung gedauert?

In der Regel kommt schon in den ersten 3 Tagen die erste Bewerbung rein. Das Projekt selbst sollte trotzdem 2 bis 3 Monate dauern. Dadurch haben wir verschiedene Optimierungs-Szenarien, die wir testen können, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erhalten.

Könnt Ihr mehrere Standorte gleichzeitig besetzen?

Ja. Entscheidend ist dabei nicht der Standort, sondern die Stelle: Pro Stelle bauen wir einen Funnel beziehungsweise eine Zielseite, darin können wir mehrere Standorte abfragen, die für Bewerber infrage kommen. Die Anzeigen spielen wir ohnehin dort aus, wo wir die passenden Bewerber vermuten oder wissen. So laufen mehrere Standorte parallel, ohne dass der Aufwand für Euch mitwächst.

Wie läuft das Bewerber-Management ab?

Unser Tool kommt mit einem eigenen CRM. Hier können alle Bewerbungen eingesehen, sortiert und kommentiert werden. In diesem Zuge ist es auch möglich, automatische Mails an Bewerberinnen und Bewerber mit bestimmten Merkmalen zu versenden. Außerdem arbeitet unser Tool mit einer direkten Anbindung an Personio. Die Daten der Bewerberinnen und Bewerber laufen in diesem Fall direkt in Personio ein und können von Eurem Team auf dem gewohnten Weg bearbeitet werden.

Was braucht Ihr von uns, damit wir starten können?

Im ersten Schritt brauchen wir nur eine aktuelle Stellenausschreibung der zu besetzenden Stelle. Hier finden wir in der Regel alle nötigen Informationen, um auf dieser Basis den Bewerber-Funnel zu erstellen.

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